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Eigenkapital, ein wichtiger Faktor! Grundsätzlich gilt: Gesamtkosten = Eigenkapital + Fremdkapital ein weiterer Grundsatz ist: So viel Eigenkapital wie möglich und so wenig Fremdkapital wie nötig! Im Bereich der Immobilienfinanzierung werden als Eigenkapital jene Mittel bezeichnet, die dem Eigentümer selbst zur Verfügung stehen, z. B. Bargeld, Sparguthaben, Festgeld, Wertpapiere, Bausparguthaben und vorhandener Grundbesitz. Im weiteren Sinne werden zu den Eigenmitteln auch Verwandtendarlehen, Arbeitgeberdarlehen und öffentliche Zuschüsse gerechnet. Etwa bei Bauträgerprojekten ist es nicht unüblich, dass spezialisierte Investmentgesellschaften den eigens zur Realisierung eines Vorhabens gegründeten Personengesellschaften als Kommanditist beitreten und in Form von Bürgschaften Eigenkapital bereitstellen, so dass eine weitere Finanzierung mit Fremdkapital erst ermöglicht wird. Aber vergessen Sie bei der Berechnung des Eigenkapitals Ihre Lebenshaltungskosten nicht: Sie sollten zunächst einen Kassensturz machen und Ihre Einnahmen mit sämtlichen Ausgaben saldieren. Was nun übrigbleibt ist Ihr Eigenkapital! Für Ihre Lebenshaltungskosten sollten Sie eine ausreichend hohe Reserve einplanen. Als Orientierungshilfe (auch aus Sicht der Banken) lassen sich folgende Mindestwerte heranziehen: Ziehen Sie folgende Pauschale von Ihrem monatlich verfügbaren Nettoeinkommen ab.
Dieses ist nur eine Orientierungshilfe! Wenn Ihre eigenen Kosten höher sind, so müssen Sie natürlich diese Werte verwenden! Nicht in die Kalkulation gehören einmalige Prämien und unregelmäßige Einkünfte aus Ihren Arbeitsverhältnissen. Im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung wird Fremdkapital als Differenz zwischen den zu finanzierenden Gesamtkosten z.B. für den Bau oder Erwerb einer Immobilie und dem vorhandenen Eigenkapital bezeichnet. Es ist die Summe aller bei Kreditinstituten und sonstigen Kreditgebern (z.B. Arbeitgeber, öffentliche Hand, Privatpersonen) aufgenommenen Darlehen zur Finanzierung eines Bauvorhabens und wird im Finanzierungsplan dokumentiert. Zur Fremdfinanzierung von Immobilien können u.a. Bank- bzw. Hypothekenbankdarlehen, Bausparverträge, Verwandtschafts- oder Gesellschaftskredite verwendet werden. Das Darlehen wird mit einem Grundpfandrecht, auf einem Beleihungsobjekt, abgesichert. | Werbung: |
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